Vorlesewettbewerb an der Schiller-Realschule im Verbund

Es war für alle Beteiligten ganz schön aufregend, an dem diesjährigen Vorlesewettbewerb der Schiller-Realschule im Verbund teilzunehmen. Es galt für die SchülerInnen der sechsten Klassen, aus einem selbst ausgewählten Buch einen bekannten Text einzuüben und auch einen unbekannten Text vorzulesen.  Jury waren hier die MitschülerInnen. Bewertet wurden Lesetechnik und Leseinterpretation.

Die Sieger durften am bundesweiten Vorlesetag den Fünftklässlern ein bekanntes Kinderbuch vorlesen. Die kleinen Zuhörer freuten sich und quittierten das mit großer Konzentration. Dies war eine weitere kleine Bühnenerfahrung für die Vorleserinnen.  

Es folgte der Wettbewerb auf Schulebene mit Lehrer-Jury, bei dem Melanie Weber siegte, gefolgt von Azra Urugkök und Nisa Kilinc. Melanie wird für die Schiller-Realschule im Verbund auf Stadtebene antreten.

Im Rahmen der Vorlesetage begeisterte der Schriftsteller Rüdiger Bertramdie SchülerInnen in der Stadtbibliothek mit einer Lesung aus seinem Buch “Coolman“.

Zwei Workshops und ein Theaterbuch – Die Kurzhosengang und das Totem von Okkerville

In einem kleinen Projekt, das durch den regulären Deutschunterricht ergänzt wurde, setzten sich die Mädchen und Jungen der Klasse 5a mit dem Theaterspiel auseinander.

Vorbereitend auf einen gemeinsamen Theaterbesuch fand ein Workshop mit Babette Walter statt, die die Kinder das Theaterspiel erleben ließ. In theaterpädagogischen Übungen, kleinen Szenen mit Requisiten und mit ganz viel Spaß und Feingespür erarbeitete Frau Walter mit den Mädchen und Jungen Elemente des Theaters und bereitete uns alle auf den Inhalt des Stücks am darauffolgenden Dienstag vor.

Gut gerüstet schauten wir uns dann ein Theaterspiel der Württembergischen Landesbühne Esslingen an. „Die Kurzhosengang und das Totem von Okkerville“ begeisterte die Schülerinnen und Schüler im Prediger in Schwäbisch Gmünd. Die Geschichte handelt von zwei verfeindeten Gangs, die sich quer durch Kanada verfolgen und das Totem von Okkerville zurückbringen möchten. Es geht um Zusammenhalt und Freundschaft, aber auch um Angst und Scheitern. – Das Stück war sehr lebendig und rasant. Die vier Schauspieler spielten mehrere Rollen, schlüpften durch den Wechsel der Requisiten und Kostüme ganz schnell von einer in die andere Rolle. So war die Konzentration der jungen Zuschauer ganz schön gefordert. Doch durch die professionelle Vorbereitung gelang es uns gut, der Handlung zu folgen.

Nach dem Stück besuchte uns Frau Walter noch ein weiteres Mal in der Schiller-Realschule und vertiefte mit uns die Themen der Inszenierung spielend. Einzelne Szenen wurden nachgespielt und gegenseitig präsentiert. Auch allgemeine Fragen zum Theaterspielen wurden von Frau Walter, die neben ihrer Arbeit an Schulen auch selbst auf der Bühne steht, umfassend beantwortet.

Die Kinder waren mit großem Engagement bei der Sache und trauten sich in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Das Theaterprojekt hat sich für die Schülerinnen und Schüler sehr gelohnt! Sie haben Erfahrungen mit dem Theater als einer Form der Kunst gesammelt. Theater wird in dieser Projektform innerhalb der Schule und unabhängig vom Elternhaus erfahrbar. Außerdem setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einer künstlerischen und kulturellen Ausdrucksform auseinander, die die klassischen Schulinhalte ergänzt und den Deutschunterricht sowie das Klassenklima in besonderem Maße positiv beeinflusst.

Am Ende war für alle Fünftklässler klar: „Wir haben Lust auf mehr!“

Unser Vorlesetag

Rund um den bundesweiten Vorlesetag finden viele Vorleseaktionen statt. So auch bei uns! - Die sechsten Klassen des Realschulzweiges bereiteten in den vergangenen Wochen ihren Vorlesewettbewerb vor. Jede Klasse bestimmte drei Klassensieger, die dann in der nächsten Woche gegeneinander in einem großen Finale im Musiksaal gegeneinander antreten werden. Zur Übung, und um den Fünftklässlern eine Freude zu bereiten, lasen die Siegerinnen der sechsten Klassen den Schülerinnen und Schülern der 5a am Bundesweiten Vorlesetag ein Kinderbuch vor. Es war ganz still und alle (einschließlich der Lehrerinnen) haben das Vorlesen sehr genossen. Ein herzliches Dankeschön für das Üben und Vorlesen der Geschichte!

Sicher mit dem Bus zur Schule und zurück!

Das war das Ziel, das heute Polizei, Busunternehmen und die Lehrkräfte der Schiller-Realschule im Verbund bei den fünften Klassen verfolgten. Zu Beginn gab es für jede Gruppe eine theoretische Einführung mit Videobeispielen von einem Polizisten. Obwohl einige Schüler dachten, sie wüssten bereits alles zum sicheren Busfahren, staunten sie an einigen Stellen nicht schlecht: Hinsichtlich des Anhalteweges hatten wir uns alle verschätzt!

Anschließend maschierten die 5er mit ihren Lehrerinnen zur nächsten Bushaltestelle, an der schon auf sie gewartet wurde. Die Theorie konnte nun in Teilen in der Praxis wiederholt werden. Die Schüler erkannten die Gefahr des toten Winkels. Ein Mitschüler außerhalb des Buses verschwand einfach in allen Spiegeln und wurde von der Schülerin auf dem Fahrersitz nicht mehr gesehen!

Wir wünschen unseren 5. Klässlern, dass das Wissen nachhaltig ist und sie sich auch in Zukunft so toll an die Busregeln halten wie am heutigen Tage!

i-Tüpfelchen ist das Derby

Schüler der Schillerrealschule im Verbund besuchen im Rahmen der Aktion „kicken & lesen“ die Partie Freiburg gegen Stuttgart

An der Schiller-Realschule im Verbund ist in diesem Jahr erstmalig ein Projekt im Rahmen von „kicken & lesen“, dem Projekt der Baden-Württemberg-Stiftung in Kooperation mit dem VfB Stuttgart, dem SC Freiburg und den Stuttgarter Nachrichten angeboten worden. Die Rems-Zeitung begleitet die Schillerschule bei diesem Projekt.

Mit ihrem Programm „Volltreffer –Rundes trifft Eckiges aus Papier“ hatte die Schillerrealschule den Zuschlag bekommen (wir berichteten). Kürzlich dann war es endlich soweit: die Schüler sind mit zwei Minibussen gen Freiburg aufgebrochen, um sich das Bundesliga-Duell schlechthin in Baden-Württemberg anzuschauen, die Partie zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart. Mehrheitlich waren die Schüler und auch die begleitenden Lehrer Jean-Pierre Lewis sowie Schulleiter Klaus Dengler natürlich für den VfB. In einer spektakulären Partie hat es dann am Ende 3:3 gestanden. Da war es den Schülern auch egal, dass die Partie in den Schulferien stattgefunden hat, alle freuten sich auf das Stadionerlebnis, einige waren das erste Mal in einem Fußballstadion. Kürzlich haben sich die Schüler nach dem Start in das neue Schuljahr getroffen, um diesen Ausflug noch einmal Revue passieren zu lassen. Insgesamt war es ein straffes Programm, was die insgesamt zehn Schüler mit den beiden Lehrern abspulen mussten. Um 10 Uhr morgens traf man sich an der Schule, um nach Freiburg zu fahren. Ein Rastplatz mit angrenzendem Spielplatz erleichterte den Elf- und Zwölfjährigen die Wartezeit auf dieses Highlight. Zurück war man um Mitternacht.

Komischer Mann
Bei den Bildern und Videos, die Lewis den Kindern im Computerraum zeigte, flammten die Erinnerungen dann natürlich schnell wieder auf. Befremdlich, im Nachhinein aber lustig fanden sie einen – offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden – Mann, der ihnen während der ersten Minuten einige Male den Stinkefinger zeigte. „Ich glaube, der hat am Anfang gedacht, wir wären Freiburgfans. Als wir dann aber für den VfB gejubelt haben, hat er irgendwann aufgehört“, sagte Lewis schmunzelnd. Insgesamt waren zwölf Schulen vor Ort im Stadion, die allesamt mit ihrer Einrichtung an dieser Aktion teilgenommen hatten. Dafür waren die kompletten ersten vier Reihen auf einer Tribüne im Schwarzwaldstadion reserviert worden. Die Plätze boten eine ideale Sicht auf die Partie. Und schon beim Warmlaufen, die Kicker des VfB machten sich auch noch genau vor den Realschülern warm, war die Begeisterung groß – spätestens, als VfB-Ikone Mario Gomez in Richtung der Schüler gewunken hatte, erinnern sich die Schüler unisono. Beim Stande von 3:2 für den VfB haben Dengler und Lewis die Schüler schon einmal Richtung Ausgang gebeten, um sich nicht in den Menschenmassen nach dem Schlusspfiff zu verlieren. Einige 100 Meter vom Stadion entfernt hörten sie plötzlich frenetischen Jubel – der Ausgleich für die Freiburger war doch noch gefallen. Auf dem Rückweg hielten die zwei Busse bei einem Fast-Food-Restaurant. Schüler und Lehrer gingen den Ausflug noch einmal bei Burgern und Pommes durch.

Urkunden und Trikots
Vor Ort wurde den Schülern noch jeweils eine Urkunde überreicht für ihre Teilnahme bei diesem Projekt. Die Verleihung nahmen Freiburgs Präsident Fritz Keller, Andreas Weber (Abteilungsleiter Bildung Baden-Württemberg) und Jochen Röttgermann (Vorstand Marketing und Vertrieb beim VfB Stuttgart) höchstpersönlich vor. Dazu gab es noch das „Kicken-&Lesen-Shirt“, was die Realschüler direkt im Stadion präsentieren konnten. Ein VfB- und ein Freiburg-Trikot, unterschrieben natürlich von den Profifußballern beider Mannschaften, wird bald die Flure der Schillerrealschule zieren. Diese Trikots bekam die Schillerschule ebenfalls überreicht.

Schüler verbessern sich
Im Klassenzimmer verteilte Lewis die Urkunden noch einmal, er hatte sie in Freiburg an sich genommen. Dazu verteilte Lewis die Ergebnisse der Lesetests. Zweimal mussten die Schüler diese absolvieren. Nahezu jedes Kind hatte im zweiten Durchgang besser abgeschnitten als noch beim ersten Versuch. Somit bleibt auch festzuhalten, dass die Aktion den Schülern in Sachen Lesekompetenz deutlich weitergeholfen hat. Selbst haben die Schüler dies auch schon zu Protokoll gegeben. Und auch für die Schule haben die Schüler etwas getan. Mit dem Budget für dieses Projekt sind Bälle, Hütchen, diverse andere Trainingsgeräte sowie ein kompletter Trikotsatz bestellt worden. Der Trikotsatz wird dann den nächsten Generationen ebenfalls zur Verfügung gestellt, doch bei den Trainings dürfen die Lewis-Schüler schon einmal hineinschlüpfen – und das konnten sie allesamt kaum erwarten.

Quelle: Rems-Zeitung, 06.10.2018, Timo Lämmerhirt

Mathe macht stark

Mathe macht stark – an der Schiller Realschule

Gerademal 35 Schulen in Baden-Württemberg kommen in den Genuss, an dem Projekt „Mathe macht stark“ des Kultusministeriums teilzunehmen. Die Klassen 5 der Schiller Realschule freuen sich den Zuschlag bekommen zu haben. Bei der Auftaktveranstaltung für Schulleitungen und Lehrer im Sommer sprach Frau Ministerin Eisenmann von den großen Erwartungen, die sie in dieses Projekt setzt. Das Motto „Keiner bleibt zurück“ soll heißen, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Mathematikkompetenzen durch dieses wissenschaftlich evaluierte Programm wesentlich verbessern können.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und in mehreren Stufen werden die Schülerinnen und Schülern standardisierten Test unterzogen, um den Kompetenzzuwachs zu messen und gegebenenfalls nachzusteuern.

Zum Erfolg des Projekts tragen vor allem die Lehrkräfte bei. In mehrtägigen Fortbildungen wurden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Zusätzliche Fortbildungen und der Austausch mit anderen teilnehmenden Schulen stehen noch an.

Das Projekt „Mathe macht stark“ ist somit Teil des Förderkonzeptes der Schiller Realschule, in dem neben Mathematik selbstverständlich das Fach Deutsch im Vordergrund steht. Die Kinder jedenfalls sind mit Feuereifer dabei und präsentieren mit Stolz ihren Ordner „Mathe macht stark“.

Schüler der Schiller-Realschule im Verbund als Forscher im Technorama

In der vergangenen Woche machten sich die Schülerinnen und Schüler der Schiller-Realschule im Vebund auf den Weg ins Technorama. Schon viele Jahre wird die Exkursion nach Winterthur (Schweiz) von der NWA-Fachschaft organisiert. Die Schüler konnten sich zusätzlich für einen professionell geführten workshop anmelden. Großes Interesse bestand am "Robotik-Workshop", worin zuerst eine Software und der Roboter kennengelernt wurden und dann in kleinen Wettkämpfen programmiert wurde.

Neben den Laborbesuchen bietet das Technorama vielfältige Möglichkeiten zum Beobachten und eigenen Experimentieren. Die beeindruckenden Vorstellungen zu Blitzen und Elektrizität sowie zu Gasen kamen bei den Schülern und deren Begleitern sehr gut an.

Die oft sehr aufwändigen und kostspieligen Aufbauten werden sinnvoll in den Unterrichtskontext eingebunden und bieten so eine Bereicherung für alle naturwissenschaftlichen Fächer.

Ausfahrt zur Staatsoper Stuttgart

Am Mittwoch fand an der Schiller-Realschule im Verbund eine Fahrt zur Staatsoper Stuttgart statt.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 und Kolleginnen und Kollegen erlebten eine gelungene Aufführung von Cherubinis „Medea“. Die interessante Inszenierung machte Eindruck.
Vor dem Besuch der Oper hatten alle eine Führung hinter den Kulissen. Dabei gab es spannende Einblicke in die vielfältigen Bereiche und Berufe des Opernhauses. Neben der Größe der Lager- und Arbeitsräume beeindruckte insbesondere der umfangreiche Kostümfundus.

Stop-Motion Filme der Klasse 6

Unter der Anleitung von Frau Höcherl und Frau Bieser entstanden in den vergangenen Thementagen Kurzfilme von Schülern aus der Klasse 6. Hierbei wurden sogenannte Stop-Motion Filme erstellt, die eine Zeichnung zur Grundlage haben. Hier finden Sie einige Ergebnisse.

Thementage - Der Eiertransporter
Während den Thementagen führte Herr Waibel mit den VKL Klassen und einer 7. Klasse einen kleinen Wettbewerb durch:
 
Ein rohes Ei soll aus 2,50m Höhe unbeschädigt zum Boden gebracht werden, ohne dass der Mensch eingreift. Die SchülerInnen sollen in einer Gruppe einen Eiertransporter entwerfen und bauen, mit dem dies möglich ist. Vor dem Projekt wird das Testgelände festgelegt. Der Transporter wird schließlich der ganzen Klasse vorgestellt.
Wie funktioniert er?
 
Aufgabe der SchülerInnen beim Thementag "Eiertransporter
 
- Gruppe bilden
- Information beschaffen
(Buch, PC, Smartphone)
- Projekt beschreiben
(Materialbedarf, Teilbereiche untergliedern, Wer ist wofür verantwortlich, Arbeitsplan, Zeitleiste)
- Durchführung
(Transportmodelle herstellen)
- Präsentieren
(Wandzeitung, Fotos, Folien, Computer)
 
 
 
 
 
Mittagskonzert an der SRS

Am vergangenen Mittwoch fand an der Schiller-Realschule im Verbund ein Mittagskonzert statt. Die Schülerinnen und Schüler des Schulchores, der Instrumentalgruppe/Band und der Tasteninstrumente-AG „klasse-im-puls!“ haben sich intensiv auf das abwechslungsreiche Programm vorbereitet und wurden vom Publikum mit viel Beifall belohnt.

Die Teilnehmer der Tasteninstrumente-AG „klasse-im-puls!“ erhielten im Rahmen des Konzerts eine Auszeichnung für Ihr Engagement in diesem Schuljahr. Bei der AG kooperiert die Schule mit der Städtischen Musikschule. Das Projekt wird von der Erika-Künzel-Stiftung gefördert. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden an diesem gelungenen Konzert.

 

Zum 64. europäischen Wettbewerb nahmen in diesem Jahr die VKL2, die 7a und die 7b der Schiller-Realschule im Verbund teil. Der selbstgemachte Trickfilm, den wir - die VKL2 - zum Thema "In Europa angekommen" einreichten, erzählt von uns, von unserer Heimat, von unseren Muttersprachen und dem Neuankommen in Deutschland. Wir freuen uns sehr, dass auch der Jury unser Film gefallen hat und wir einen Landespreis erhalten und sogar für einen Bundespreis nominiert wurden. Nun drücken alle Schülerinnen und Schüler des Schulverbundes wie auch alle Lehrerinnen und Lehrer weiterhin ganz fest die Daumen.

Beitrag der VKL 2 und 3